Können die „Terror-Zwillinge“ bei RWS Muay Thai Geschichte schreiben? Khunsueklek und Khunsueknoi im Rajadamnern-Stadion
Am 24. Mai wird das Rajadamnern-Stadion Schauplatz eines möglicherweise historischen Abends für den Muay Thai sein, wenn die „Terror Twins“ Khunsueklek und Khunsueknoi gemeinsam in den RWS-Ring steigen und dabei Weltmeistertitel auf dem Spiel stehen. Die Frage, die sich alle stellen: Können beide Zwillinge als Weltmeister aus dem Ring gehen und damit die ersten Zwillinge werden, die gleichzeitig Rajadamnern-Titel halten?
Wettquoten
Khunsueklek gilt als Favorit, seinen Titel im Bantamgewicht gegen Nuapayak zu verteidigen. Seine nahezu ungeschlagene Bilanz und seine jüngsten Leistungen in dieser Gewichtsklasse verschaffen ihm einen Vorteil. Im anderen Kampf ist Petchsamarn der amtierende Superbantamgewicht-Champion und wird als Favorit gehandelt, doch Khunsueknoi gilt als ernstzunehmender Außenseiter, der für eine Überraschung sorgen könnte. Für einige Experten im Bereich der Kampfwetten könnten Khunsueknois Außenseiterquoten interessant sein, insbesondere wenn sie der Meinung sind, dass die derzeitige Form der Zwillinge eine Rolle spielen könnte.
Khunsueklek Boomdeksean ist seit Jahren ungeschlagen und ist der Bantamgewicht-Champion des Rajadamnern-Stadions. Sein Zwillingsbruder Khunsueknoi ist ein aufstrebender Kämpfer, der versucht, seinen ersten Weltmeistertitel zu gewinnen.
Khunsueklek: Der König im Bantamgewicht verteidigt seinen Thron
Der erst 19-jährige Khunsueklek Boomdeksean hat sich im Muay Thai bereits einen bemerkenswerten Ruf erarbeitet. Er kann eine nahezu beispiellose Bilanz vorweisen: In mehr als fünf Jahren als Wettkämpfer hat er über 40 Siege errungen und nur ein einziges Unentschieden erzielt. Seine technische Versiertheit und seine Gelassenheit haben ihn sowohl in der Stadion-Szene von Bangkok als auch bei internationalen Veranstaltungen zu einer herausragenden Persönlichkeit gemacht. Insbesondere sicherte sich Khunsueklek im April 2024 den Titel im Bantamgewicht (118 lbs) im Rajadamnern-Stadion und wurde von der WMO und Combat Press als das beste Talent in der „Pound-for-Pound“-Rangliste anerkannt.
Sein Gegner Nuapayak ist ein ernstzunehmender Herausforderer, doch dank seiner Kombination aus Erfahrung, derzeitiger Form und taktischem Geschick gilt Khunsueklek als klarer Favorit bei der Titelverteidigung. Sein Team ist der Ansicht, dass sein Kampfstil am besten zum traditionellen Fünf-Runden-Format im Stadion passt, und seine jüngsten Leistungen deuten darauf hin, dass er gerade zum richtigen Zeitpunkt in Bestform ist.
Khunsueknoi: Der Herausforderer trifft auf den Titelverteidiger
Während Khunsueklek seinen Titel verteidigt, steht sein Zwillingsbruder Khunsueknoi vor einer noch größeren Herausforderung: Er will den amtierenden Weltmeister im Superbantamgewicht, Petchsamarn Sor.Samarngarment, entthronen. Petchsamarn ist ein erfahrener Southpaw mit über 80 Profikämpfen, bekannt für seinen technischen „Muay Femur“-Stil und ein Karriere-Comeback, bei dem er nach einer schwierigen Phase mit Niederlagen den Superbantamgewicht-Titel im Rajadamnern-Stadion errang.
Khunsueknoi trainierte, genau wie sein Bruder, schon von klein auf und hat sich einen Ruf als aufstrebender Star in dieser Gewichtsklasse erarbeitet. Der Kampf gegen Petchsamarn ist jedoch ein großer Schritt nach oben. Die Erfahrung des Champions und seine aktuelle Form machen ihn zum Favoriten bei den Wettanbietern. Dennoch könnten Khunsueknois Kampfeslust und der Aufschwung der Familie dafür sorgen, dass dieser Kampf knapper ausfällt, als es die Quoten vermuten lassen.
Betrachtet man die Paarungen, wird erwartet, dass Khunsueklek gewinnt, während Khunsueknoi vor einer größeren Herausforderung steht. Sollten beide Zwillinge gewinnen, wäre es das erste Mal in der Geschichte des Rajadamnern-Stadions, dass Zwillinge gleichzeitig Titel halten. Die Quoten deuten darauf hin, dass mindestens einer der Zwillinge mit einem Gürtel nach Hause gehen wird, aber es besteht durchaus die Chance, dass beide gewinnen und Geschichte schreiben. Die Entscheidung fällt am 24. Mai im Rajadamnern-Stadion. Der Kampf wird auf DAZN zu sehen sein.